Teudogar und das Bündnis mit Rom

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Nahrung bei den Römern

Die römische Küche ähnelte ursprünglich der germanischen: Getreidebrei und einfache Erbsen-, Bohnen- oder Linsen-Eintöpfe waren die Hauptnahrung auch der reicheren Römer.

Allerdings gebrauchte man zu fast allen Gerichten eine salzig schmeckende Sauce aus vergorenem Fisch. (Die antiken Griechen verwendeten dieselbe Sauce, und noch heute soll in Südostasien eine ähnliche Sauce üblich sein.)

Eine römische Erbsensuppe z.B. wurde mit Lauch, Koriander, Kümmel, Pfeffer, Liebstöckel, Dill, Basilikum, Fischsauce und Wein gewürzt.

Nach der Eroberung der östlichen Mittelmeerländer wurde die Küche der Wohlhabenden deutlich asiatischer: Scharfe Gewürze und süß-saure Saucen überdeckten immer stärker den Eigengeschmack der Zutaten. Flamingos und Papageien würzt Apicius z.B. gleichzeitig mit Pfeffer, Liebstöckel, Sellerie, Sesam, Petersilie, Minze, Zwiebel, Nelken, Honig, Wein, Fischsauce, Weinessig, Olivenöl und Most; oder gebratenes Schweinefleisch mit Petersilie, Asant (bitterschmeckend), Ingwer, Lorbeerbeeren, Majoran, Cypergras, Kostwurz, Estragon, Selleriesamen, Pfeffer, Fischsauce, Olivenöl.

Wer es sich leisten konnte, ließ sich als Nachtisch Obst reichen, in späterer Zeit auch exotische Früchte, die aus den entferntesten Provinzen des Reiches herangebracht wurden.

Wein wurde mit Wasser verdünnt und mit Honig gesüßt getrunken. Die Mahlzeit wurde im Liegen eingenommen. Bei einem kleinen Gastmahl waren gewöhnlich drei oder vier Liegen mit je drei nebeneinanderliegenden Personen um einen Tisch angeordnet. Gegessen wurde mit den Fingern: Die Speisen wurden schon in der Küche in mundgerechte Häppchen zerteilt. Zwischen den Gängen reichten Sklaven Wasserschalen und Handtücher, mit denen man seine Hände reinigen konnte.

Soweit die Wohlhabenden. Die ärmeren Bürger der Stadt Rom hatten meistens nur ein einziges Zimmer in einem mehrstöckigen Miethaus - in dem nicht gekocht werden durfte, um Feuersbrünste zu vermeiden. Sie aßen daher kalten Getreidebrei oder besuchten Garküchen, die es an jeder Straßenecke gab.

Unbekannt in ganz Europa waren übrigens Tomaten, Kartoffeln und Mais, die erst 1500 Jahre später aus dem neu entdecken Amerika eingeführt werden sollten.








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